#machdeinding2017

Das erste Mal nehme ich an einem Nähwettbewerb teil. Und zwar geht es um die Aktion #machdeinding2017 der #initiativehandarbeit. Die Designerin Anke Müller von #cherrypicking hat dafür extra ein Taschen-Schnittmuster entworfen. Und heute ist Einsendeschluß.

Es sind viele schöne Taschen entstanden, die man sich hier #machdeinding2017-Pinterest-Board ansehen kann. Bin gespannt, wer den Hauptpreis bekommt.

So, und das ist meine 3-in-1-Tasche. Sie läßt sich nämlich verwandeln. Und zwar in eine kleinere Tasche und gewendet in ein anderes Outfit.

  

Eine Pinwand oder besser ein Memoboard individuell gestalten

Vor längerer Zeit war in einem Paket so ein etwa DIN A3 großer Styroporblock (etwa 3 cm dick) drin und da dachte ich sofort an eine Pinwand. Pinwand ist in diesem Fall nicht ganz richtig, aber für mich irgendwie so ein Allgemeinbegriff wie Tempo bei Papiertaschentüchern. Es ist keine Pinwand, weil keine Pins benutzt werden sondern man klemmt die Zettel oder Postkarten oder was auch immer einfach hinter die kreuz und quer gezogenen Bändchen bzw. heftet sie mit Miniklammern daran fest.

Kurz überlegt und ein bisschen im Web gestöbert und dann war es relativ schnell gemacht. Ein entsprechend großes Stück Stoff über den Styroporblock, es geht bestimmt auch mit vielen anderen Materialien, gespannt und dann die Bänder angeordnet. Ich habe die Bänder jedesmal abgeschnitten und dann mit ganz kleinen Nadeln hinten festgesteckt. An den Stellen, wo sich die Bänder kreuzen, habe ich auch noch mal ein Nadel benutzt, damit es schön straff ist. Ein paar kleine Klammern dran und fertig. So läßt sich mit dem Lieblingsmuster oder -motiv ein ganz indiviuelles Memoboard machen. In meinem Fall war es ein Geschenk für einen Cup-Cake-Fan.

Was man sonst noch aus Stoffresten machen kann

Auch eine gute Möglichkeit Stoffreste zu verwerten sind diese Kofferanhänger, die ich nach der Anleitung von www.mselaineous.com genäht habe. Die Anleitung ist zwar in Englisch, aber durch die vielen Bilder ist es kein Problem. Ich habe mir die Anleitung aber trotzdem ins Deutsche übersetzt und vor allen Dingen die Maße in cm umgerechnet. So ist es dann beim nächsten Mal etwas einfacher.

Was mir sehr gut gefällt ist, dass man die Adresse nicht so leicht erkennen kann. Für das Sichtfenster habe ich einfach eine alte Plastiktischdecke verwendet. Und da ist noch ganz viel Tischdecke für viele, viele Kofferanhänger übrig.

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Die lange Nacht des Selbermachens

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Bei der diesjährigen von Dawanda organisierten langen Nacht des Selbermachens heißt es heute Abend „Decken nähen für Flüchtlingskinder – Projekt Minidecki“.

Bin gespannt, wie das Ergebnis aussieht.

Wer mehr über dieses Projekt wissen möchte: www.minidecki.de/home/das-projekt/